Wir haben Herz und Seele
     Wir haben Herz und Seele

Unsere Projekte in Rumänien

Das Tierheim Urlati, dem Sie gerade in der Vergangenheit unermessliche Hilfe geleistet haben, auch durch die Steine-Aktion für den Zwingerausbau, hat etwas Außergewöhnliches geschafft und dass das mit Ihrer Hilfe möglich war, ist unglaublich:

Die rumänischen Veterinärbehörden haben das Tierheim unter Leitung von Anca Toma als anerkanntes Tierheim zertifiziert!!!

Das ist Ancas unermüdlicher Arbeit zu verdanken, die es geschafft hat, alle Auflagen des Veterinäramtes zu erfüllen und mit Ihrer Hilfe die nötigen Ausbauten und Anschaffungen zu gewährleisten, die am Ende den Erfolg brachten.

Was das im Einzelnen bedeutet? Niemand kann mehr dort erscheinen und Hunde beschlagnahmen, niemand kann mehr drohen, dass die Hunde weg müssen. Sicherheit!
Das heisst auch, dass eine Zusammenarbeit mit den städtischen Behörden nun ganz anders verlaufen kann und der Bürgermeister sicher sehr zufrieden ist, dass so ein Tierheim in seiner Gemeinde existiert.
Die Prüfer des Veterinäramtes waren tief beeindruckt und haben Anca bestätigt, dass sie selten bis nie ein so gut geführtes privates Heim gesehen hätten und Hunde in einem so guten Zustand.

Dass das so ist, ist Ancas Verdienst. Das sind die bis zu 20 Stunden täglich, die sie für die Tiere unterwegs ist und dazu im Tierheim Urlati sowie in Plopeni Shelter ein strenges Regiment führt, damit es den Tieren dort so gut wie möglich geht

Wir werden weiterhin daran arbeitei die Wünsche der derzeitigen/baldigen Bewohner so gut es geht zu erfüllen. 
Hier sind sie in Sicherheit, leider auch eingesperrt, dies lässt sich leider nicht verhindern. 
 
Trotzdem wollen wir versuchen, ihnen so viele Wünsche wie möglich zu erfüllen.
Ihre alte Freiheit ohne Zäune und Gitter müssen sie auch hier aufgeben, doch bis zur Vermittlung in ein endgültiges Zuhause sollen sie medizinisch versorgt, vor Hunger und Qual geschützt werden.
Sie sollten die Möglichkeit haben in verträglichen Gemeinschaften spielen und toben zu können. Durch spezielle Klappen können sie entscheiden ob sie sich im Gebäude, oder lieber draußen aufhalten möchten.
 
Auch unverträgliche Tiere können die angelegten Spielplätze nutzen und müssen ihr Leben nicht 24 Stunden am Tag auf 2 x 4 Meter Beton verbringen.

 

Junge und ängstliche Hunde werden separat gehalten und müssen in keiner Zwangsgemeinschaft Angst vor Bissen und Mobbing haben. In der Quarantänestation sowie einem Behandlungsraum werden Tiere für die Ausreise vorbereitet.
Alle werden geimpft, gechippt, kastriert und mit entsprechend erforderlichen Papieren auf die Reise gehen. Ihr Platz wird mit Tieren aus umliegenden Tötungen neu besetzt. Anca kann an keinem verletzten Hund vorbeifahren und oft werden Tiere einfach über unseren Zaun geworfen, darum ist unser Tierheim auch schon gut bewohnt.
 
Wie können wir den Fellnasen diese Sicherheit gewährleisten?
 
Das Grundstück des Shelter ist in deutschem Privatbesitz. Die anfänglichen Bauarbeiten erfolgen alle nach Auflage der zuständigen Gemeinde um ein staatlich anerkanntes Tierheim zu sein. Dafür muß auch eine Zufahrt für Rettungsfahrzeuge vorhanden sein, der Quarantäne Raum ist kurz vor der Fertigstellung, entsprechende Fliesen wurden verlegt.
 
Neue Elektroleitungen wurden verlegt - Strom in einem rumänischen Tierheim ist nicht selbstverständlich, die vorhandenen Leitungen mussten aber erneuert werden. 
 
Auch andere Teams um Anca, die selbst unter Anca helps Animals - Anca hilft Tieren, mit eigener NGO arbeitet, leisten gute Arbeit und unterstützen Anca bei ihrer täglichen Arbeit in zwei Tierheimen.
Hilfe zur Selbsthilfe ist eine ehrenamtliche und wertvolle Arbeit - hierbei sollte es in erster Linie nur um das Tierwohl gehen - persönliche Befindlichkeiten stehen dem nur im Wege. 
 
Für der Vermittlung der Tiere sind wir für Deutschland und Hope Lachat in der Schweiz zuständig. 
Wir haben dafür alle erforderlichen Genehmigungen und sind vom zuständigen Veterinäramt dafür eingetragen, unterstehen hier auch strengen Kontrollen und Auflagen. 
 

Die Rescuer vor Ort sorgen täglich für ihr Wohlergehen, dazu zählen tägliche Tierarztbesuche, Kastrationen, Fütterung, Säuberung und entsprechende Vorbereitung vermittelter Tiere.

Weitere Bauten entstehen um den Tieren dort, außer Sicherheit, auch einem Tierheim entsprechend, ein gutes Leben zu garantieren.

 

Dies ersetzt natürlich kein Zuhause, doch solange sie sich dort aufhalten, sollten sie immer gut versorgt werden.

Das ist Ancas unermüdlicher Arbeit zu verdanken, die es geschafft hat, alle Auflagen des Veterinäramtes zu erfüllen und mit Ihrer Hilfe die nötigen Ausbauten und Anschaffungen zu gewährleisten, die am Ende den Erfolg brachten. Sie betreut auch den Shelter der Stadt Plopeni, dort besteht ein Vertrag seitens des Bürgermeister und Anca, die Tiere werden nicht getötet, im Gegenzug betreut sie auch dort alle Hunde.

 

Weiterhin unterstützen wir den Shelter in Moreni, dort sind 100 Hunde und ca. 35 Katzen zu versorgen. 

Auch dieses Tierheim wird vorbildlich geführt. Mehrere Helfer kommen täglich und versorgen die Tiere. Während der Reinung, werden die Hunde in Gruppen auf den Playground "entlassen" um sich dort ordentlich austoben zu können. Durch den Anschluß der Tierärztin Anda Popescu, die diesen Shelter mit Freunden ins Leben rief, ist auch immer für die Gesundheit, die Kastration, die Impfung etc. gesorgt. 

 

In der Summe betreuen wir somit ca. 400 Hunde, ca. 110 Katzen und weitere Tiere im Rahmen von Spendenfahrten in andere Shelter in der Umgebung.

Egoismus und Tunnelblick blickt den Tierschutz in Rumänien nicht voran, denn egal wo ein Tier untergebracht ist, hat es Hilfe verdient. Diese Tiere haben sich ihre Unterkunft, ihr Leben nicht selbst ausgesucht - sie wurden durch mangelnde Sorgfaltspflicht (vor allem durch falsche Tierschutzpolitik) in diese Welt geboren - ohne Schutz in eine Umgebung die sie von Natur aus verdienen.

Vieles haben wir in Eigenleistung geschafft, der Grund und Boden befindet sich in unserem Eigentum ohne Spenden zu bemühen.

 

Ganz ohne Hilfe können wir den Unterhalt jedoch nicht leisten.

Falls Sie uns mit einer Geldspende unterstützen möchten, gibt es unter dem Button "Spenden" aufgezählte Möglichkeiten. 

 

Nach eingegangener Zahlung stellen wir Ihnen selbstverständlich auf Wunsch eine Spendenquittung aus.

 

All diesen Menschen möchten wir im Namen unserer Schützlinge Danke sagen.
 
Und last but not least übernahm unser Hauptsponsor, die Firma TCL Truckcenter aus Langenfeld darüber hinaus anfallende Kosten um den Bau möglichst bald fertig zu stellen sowie die Kosten zahlreiche Spendenfahrten.
Nicht nur der harte Winter hinderte uns am zügigen Weiterbau - das ist aber Schnee von Gestern und wir hoffen nun schneller voran zu kommen.
Danke auch an die rumänischen Schutzengel Anca Toma, Anda Popescu, Malina Ghete, Marilena Barbulescu, Dimitru Anca Iona, Mariana Udila und ihren Teams, die den härtesten Job haben, sie sorgen nicht nur jeden Tag für die Tiere, sie  verdanken ihnen das Leben.
 
 

​Entstehung des Privattierheims in Urlati/Prahova, Rumänien 

  • Am Anfang war es ein 11.000 qm Grundstück, bebaut mit alten Ställen und einem kleinen Wohnhaus. 
  • Die alten Stromleitungen sahen verboten gefährlich aus, Wasserleitungen gab es, führten aber nicht überall hin.
  • Das Dach an vielen Stellen abgedeckt. Im Inneren feuchte marode Wände. Es gab also viel zu tun. 
  • Inzwischen wurden die Stromleitungen im Inneren neu verlegt, die Wasserleitung wurde repariert und weitergeleitet. 
  • Im Inneren die Wände verputzt, neue aufgestellt, Innen- und Außenkennels gebaut. Der Bautrupp ließ sich gut bezahlen! (Danke an TCL Truckcenter Orga für den Tierschutz, die uns das erst ermöglicht haben)
  • Das Dach wurde repariert.
  • Im Haus wurden die Wände für spätere Küche und Quarantäneraum gefliest und eingerichtet. 
  • Es wurde unterirische Wasseraufbereitungsanlage mit 3 großen Kanistern verbaut, so das immer gereinigtes Wasser vorhanden ist. Diese wurde von Dietmar Piepenbrink und seinem Freund "BammBamm" installiert, lieben Dank nochmal dafür!
  • Es wurden neue Hundehütten geliefert - hierfür danken wir den Eheleuten Silvia und Josef Zihlmann von Starromania nochmals ganz herzlich! 
  • Danke an alle Spender für die tolle Unterstützung. 
  • 300 Hunde leben nun in Urlati und bald sollen die ca. 40 Hunde aus dem öffentlichen Shelter Plopeni dorthin umziehen. Alle Hunde sind gesund, Dank Anca, die ständig in der Bukarester Klinik ist um kranke und verletzte Tiere verarzten zu lassen. 
  • In 2020 wurden neue Kennels angelegt, hier möchten wir uns recht herzlich bei einem Großspender bedanken, (der anonym bleiben möchte) der es ermöglicht hat alles überdachen zu lassen.  
  • Auch zog das Pferd Daisy ein. Anca fand Daisy total entkräftet am Straßenrand. Nach langen Diskussionen und durch Ancas Hartnäckigkeit konnte Daisy mit einem Anhänger zum Tierarzt gebracht werden - zunächst lebte sie in einer Pflegestelle und zog recht schnell ins Tierheim Urlati um - dort geniesst sie frisches Gras und entsprechend gutes Kraftfutter, so das ihre anfänglichen Blessuren schnell verheilten. Sie hinkt noch ein wenig, aber damit kommt sie gut klar - ein Unfall, der in ihren jungen Jahren nicht behandelt wurde, hinterliess dieses kleine Handicap - auch hier Danken wir herzlichst den beiden Unterstützern Frank Sch. für 550 Euro und Sabine C. für 500 Euro Soforthilfe! Daisy ist dank Eurer Hilfe endlich ein glückliches Pferd, das in Ruhe zu Kräften kommen kann.  
  • Daisy ist nun auch nicht mehr alleine, Anca rettete zwei weitere Pferde, alle Drei inzwischen in sehr guter Verfassung

Tierheim Plopeni

Plopeni ist ein öffentliches Tierheim.

Hier hat Anca Toma bereits vor Jahren einen Vertrag ausgehandelt, der beinhaltet, daß die Tiere nicht getötet werden, dafür müssen sie aus privaten Mitteln versorgt, sprich gefüttert und medizinisch versorgt werden.

Dies wird mit viel Liebe und Hingabe erfüllt.

Jedes Tier, das aus Plopeni adoptiert wird, wird durch ein anderes Tier aus der Tötungsstation ersetzt.

Anca versorgt nicht nur Tiere in beiden Sheltern, sie kommt auch auf der Straße an keinem Tier vorbei ohne es zu füttern und verletzte Tiere in die Klinik mitzunehmen, in der sie praktischerweise auch arbeitet.

Sie hat eine tiermedizinische Ausbildung und weiß genau was sie tut. 

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